

The Teenage Prostitution Racket Storie di Vita e Malavita
A**.
What can one say?
...other than the fact that half the female cast was seemingly dubbed by Ruth Gordon. Very disconcerting. Despite product description, no Italian language track - not even a menu option.Very dull for such a trashy movie - the filmmakers had the temerity to claim it was based on True Events - ripped from the headlines! And all that.
M**S
Thought is was a documentary
Didn't watch all of it. No subtitles, forneign film w/ english.
L**S
One Star
Poorly edited and random stories throw together without any since of continuity. Stories just seem to end
W**M
Anot provocative
Premise of provocative scenes of uncaring parents putting their teens into compromising positions for profit turns out to be more bland than spicy. The period and the concept was likely far more taboo but pales in comparison to the horrors of real world exploitation
B**F
Ein soziologischer Decameron ???
Kurzinhalt inkl. Spoiler !!!Der Film folgt den Geschichten von sechs minderjĂ€hrigen MĂ€dchen, die in Mailand und Umgebung zu Prostituierten werden. Die dreizehnjĂ€hrige Gisella (Cristina Moranzoni) wird am Stadtrand von ihrer Oma an vorbeifahrende Autofahrer vermittelt. Die naive Rosina (Cinzia Mambretti), gerade aus Sardinien angekommen, wird von einem ZuhĂ€lter verfĂŒhrt, betrogen und versklavt. Die 15-jĂ€hrige Antonietta (Anna Curti) wird von ihrem Vater geschwĂ€ngert und im hochschwangeren Zustand von einem zwielichtigen PĂ€rchen zur Prostitution gezwungen. Albertina (Daniela Grassini) empfĂ€ngt ihre Kunden in den Umkleidekabinen von KaufhĂ€usern oder Telefonzellen. Laura (Lidia Di Corato) begeht Selbstmord, nachdem ihre ZuhĂ€lter den Hund getötet haben, der ihr einziger GefĂ€hrte war. Daniela (Annarita Grapputo als Anna Rita Grapputo gelistet) ist ein MĂ€dchen aus der Oberschicht, das ihren Körper in exklusiven Bordellen verkauft, um sich an ihrer Familie zu rĂ€chen.Nach dem Weltkriegsdrama Mussolini ultimo atto (Mussolini â Die letzten Tage, 1974) mit Rod Steiger als Il Duce, kehrte Carlo Lizzani mit seinem nĂ€chsten Film, der eines seiner umstrittensten Werke reprĂ€sentiert, in die Gegenwart zurĂŒck. Die Idee fĂŒr einen Flick ĂŒber das GeschĂ€ft mit der Prostitution von MinderjĂ€hrigen kam Lizzani, nachdem er eine Reportage von Marisa Rusconi im Wochenmagazin LâEspresso gelesen hatte. Lizzani arbeitete daraufhin mit den Journalisten Massimo Fini und Claudio Fassaro (deren Namen nicht im Abspann erscheinen) an einem grundlegenden Entwurf. WĂ€hrend er dann in den Vereinigten Staaten an der englischsprachigen Version von Mussolini â Die letzten Tage arbeitete, bat Lizzani seinen Assistenten Mino Giarda sich mit Rusconi in Verbindung zu setzen (siehe Booklet-Text von Bret Wood zur Raro-Video Veröffentlichung von The Teenage Prostitution Racket, Seite 5). Vom Material der Journalistin ausgehend, entwickelte Giarda eine detailliertere Geschichte ĂŒber sechs minderjĂ€hrige Prostituierte, eingeleitet durch eine Rahmenhandlung, in der eine Frau mittleren Alters auf einer Autobahn auĂerhalb von Mailand per Anhalter unterwegs ist und den anhaltenden Autofahrern die sexuellen Dienste ihrer dreizehnjĂ€hrigen Enkelin anbietet.Die episodische Struktur ermöglicht eine groĂzĂŒgige soziologische Darstellung, bei der die RealitĂ€t mehr oder weniger direkt gefiltert wird und die meisten Geschichten mit minimalen Ănderungen aus Rusconis Reportage stammen. Lizzani schreckt dabei auch nicht vor groben und expliziten Szenen zurĂŒck. Der Film zeigt viel frontale Nacktheit und Liebesspiele, sexuelle Perversionen sowie brutale Gewaltszenen. Lizzani verortete StraĂenmĂ€dchen-Report anscheinend auf demselben Gebiet wie die italienischen Kriminalfilme mit Ă€hnlichen Themen wie Massimo Dallamanos La polizia chiede aiuto (Der Tod trĂ€gt schwarzes Leder, 1974) und Mario Caianos âŠa tutte le auto della polizia⊠(Calling All Police Cars, 1975) â einschlieĂlich eines gewalttĂ€tigen Endes, bei dem Mitglieder eines ZuhĂ€lterrings das Haus der Frau mittleren Alters und ihrer Enkelin (die in der Eröffnungssequenz und immer mal zwischendurch zu sehen sind) angreifen sowie in Brand setzen, was bei der Frau sowie ihrer Enkelin eine wutanfallartige Reaktion auslöst: einen der Angreifer prĂŒgeln die beiden mit KnĂŒppeln und Ziegelsteinen auf brutalste Art und Weise zu Tode.All dies erklĂ€rt auch das Misstrauen der zeitgenössischen Rezensenten, das dem Film entgegenschlug, der als soziologischer Decameron (1971) bezeichnet wurde und laut der Kritik von einem stĂ€ndigen hin und her Schwanken zwischen realistischem Fotoroman und so etwas wie einer Psychopathia Sexualis fĂŒr Arme kompromittiert wird. Lizzani verliert die abhanden gekommene WĂŒrde seiner armen Protagonistinnen jedoch nie aus den Augen, denn so demĂŒtigend ihre jeweiligen Geschichten auch sein mögen, stellen die minderjĂ€hrigen Prostituierten aus StraĂenmĂ€dchen-Report nicht einfach nur Körper dar, die sich fĂŒr die Kamera ausziehen, sondern MĂ€dchen oder junge Frauen, die ihren Schmerz sowie ihre Menschlichkeit bewahren können. MĂ€nnliche Charaktere schneiden allerdings weitaus schlechter ab, da sie entweder unsensible oder bösartige Freier reprĂ€sentieren, die mit unattraktivem Aussehen und schlechten Manieren ausgestattet sind. Die ZuhĂ€lter werden als gewalttĂ€tige und erbĂ€rmliche Kerle dargestellt, die mit Frauen handeln, als wĂ€ren sie Vieh, wĂ€hrend FamilienvĂ€ter entweder abwesend sind oder gleichgĂŒltig sowie enorm triebhaft rĂŒberkommen und Sex mit MĂ€dchen haben, die ihre eigenen Töchter sein könnten â und manchmal sogar auch sind.StraĂenmĂ€dchen-Report wurde von Playmen Herausgeberin Adelina Tattilo sowie Carlo Maietto produziert und ist als eine Low-Budget-Produktion mit einer gröĂtenteils nicht professionellen Besetzung anzusehen. Das bekannteste Gesicht dĂŒrfte das von Annarita Grapputo sein, die kurzzeitigen Ruhm im Genrekino erlangen konnte â vor allem in poliziotteschi, mit Titeln wie Lucio Marcacinis Roma drogata: la polizia non puĂČ intervenire (The Hallucinating Trip, 1975) und Carlo Ausinos Torino violenta (Gewalt ĂŒber der Stadt, 1977). Der harte, realistische Look des Films wird noch durch Lamberto Caimis Kinematographie verstĂ€rkt. Lizzani bat seinen Kameramann um raue und prĂ€gnante Bilder, um ein am Rande liegendes und heruntergekommenes, kaltes sowie feindseliges Mailand zu zeigen. Angesichts des gewagten Themas von StraĂenmĂ€dchen-Report erwarteten Lizzani und die Produzenten, dass der Film bei seiner Veröffentlichung wegen ObszönitĂ€t beschlagnahmt werden wĂŒrde, was zu dieser Zeit ziemlich hĂ€ufig vorkam.Die erste öffentliche VorfĂŒhrung fand in einer kleinen Stadt in der NĂ€he von Mailand statt, damit die territoriale ZustĂ€ndigkeit beim eher formbaren MailĂ€nder Gericht liegen wĂŒrde â und so geschah es: Der Film wurde wegen ObszönitĂ€t denunziert und kurzzeitig beschlagnahmt, bevor die Anklage fallen gelassen und der Fall archiviert wurde. Die fĂŒr auslĂ€ndische MĂ€rkte veröffentlichte Version enthielt jedoch gewagtere ErgĂ€nzungen, die in einigen FĂ€llen sogar zu Hardcore-Porno ĂŒbergehen. Diese Szenen wurden von Lizzanis Regieassistent Mino Giarda gedreht, ohne dass Lizzani davon wusste. Der Regisseur hatte Giarda damit beauftragt fĂŒr Exportveröffentlichungen expliziteres Filmmaterial zu drehen, entdeckte aber erst spĂ€ter, dass auch Hardcore-Szenen hinzugefĂŒgt worden waren (Curti, Roberto. Italian Crime Filmography 1968 â 1980, North Carolina: McFarland, 2013, Seite 155) . Doch Aktionen wie diese wurden zumeist aus wirtschaftlicher Notwendigkeit unternommen und sollten eigentlich nie Teil des Originalfilms sein. Aus diesem Grund sind diese expliziteren Szenen unter den Extras der Raro Video Edition als separate Einheit zu finden.StraĂenmĂ€dchen-Report sorgte bei seiner Veröffentlichung natĂŒrlich fĂŒr Aufsehen, stellte aber mit ĂŒber einer Milliarde und 200 Millionen Lire einen guten Kassenerfolg dar, ein beachtliches Ergebnis fĂŒr einen Film ohne namentlich bekannte Schauspieler. Lizzani und Giarda spielten mit der Idee eines Nachfolgers, einer metafilmischen Reflexion ĂŒber einen Regisseur und einen Drehbuchautor, die nach Mailand ziehen, um einen StraĂenmĂ€dchen-Report zu drehen. Das Projekt wurde fallengelassen, als Lizzani mit der Arbeit an einem anderen Film fĂŒr Tattlio und Maietto begann, nĂ€mlich San Babila ore 20: un delitto inutile (San Babila, 20 Uhr: Ein sinnloses Verbrechen, 1976), der noch stĂ€rkere AffinitĂ€ten zum Krimi-Genre aufweisen sollte. Ennio Morricones Filmmusik gehört sicherlich nicht zu seinen besten, erfĂŒllt hier aber voll und ganz seinen Zweck.
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